Das Ethos der gerechten Gesellschaft

  • Sprache des Textes: Deutsch
  • 208 Seiten
  • Erscheint: April 2025
  • 1. Auflage 2025
  • broschiert
  • 22,2 cm x 14,0 cm
  • ISBN 978-3-95832-407-7
noch nicht erschienen
Auf den Merkzettel

Produktsicherheit

Beschreibung


Soziale Gerechtigkeit, so John Rawls, besteht allein in einer gerechten gesellschaftlichen Grundstruktur. Gerechte Institutionen sind die wesentliche Voraussetzung für eine gerechte Gesellschaft. Einzelpersonen sind lediglich verpflichtet, diese Institutionen zu erhalten und ihre Vorschriften zu befolgen. Gerald A. Cohen hat dies als unzureichend kritisiert: Gefordert sei zusätzlich ein egalitäres Ethos der Bürger.

Johannes Wirtz verteidigt Rawls’ Theorie gegen die Kritik von Cohen. Er legt dar, dass und inwiefern Rawls’ Fokus auf die grundlegenden Institutionen berechtigt ist, und präzisiert dessen vage und vielfach kritisierte Definition derselben. Anstelle eines egalitären Ethos argumentiert der Autor sodann für die institutionelle Förderung eines liberalen Ethos. Damit leistet er sowohl einen Beitrag zur Rawls-Rezeption als auch zu der – angesichts vielfacher Krisen dringend gebotenen – Diskussion um den Wert sozialer Gerechtigkeit.

Johannes Wirtz


Johannes Wirtz

Johannes Wirtz studierte Philosophie an der Universität zu Köln und wurde ebendort promoviert. Er arbeitet als Gymnasiallehrer für die Fächer Musik und Philosophie. Neben der politischen Philosophie gehören allgemeine Ästhetik und speziell Musikästhetik zu seinen philosophischen Interessen.