Fröhliche Wissenschaft?

Philosophische Grenzgänge zwischen Wissenschaft und Gesellschaft

  • broschiert
  • 1. Auflage
  • 28.06.2021
  • 272 Seiten
  • ISBN 978-3-95832-263-9
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Beschreibung


Wissenschaft ist eine ernste Angelegenheit. Sie ist Inbegriff praktizierter Rationalität, Paradigma methodischen Denkens und Ausdruck des Willens zu permanentem Lernen. Kritik gehört zu ihrem Geschäft, gegenüber fremdem und gegenüber eigenem Wissen, und ein Vernunftinteresse, in dem sich ein konstitutives Element der Wissensbildung mit einem regulativen Element verbindet. Für alles andere scheint da wenig Raum zu sein. Aber gilt das auch für Fröhlichkeit in der Wissenschaft, an die Friedrich Nietzsche erinnert, und für die Lust zu streiten, die zum Wesen alles Argumentativen gehört? Die Antwort ist Nein und wird im vorliegenden Band auf unterschiedliche Weise gegeben – im Kontext von Forschung, dem Ringen um Wahrheit, Objektivität und Wahrhaftigkeit, Bildung, der kritischen Selbstvergewisserung einer Wissensgesellschaft, und Universität, der institutionellen Verbindung von Forschung und Bildung.

Jürgen Mittelstraß im Interview bei L.I.S.A. - dem Wissenschaftsportal der Gerda-Henkel-Stiftung.

Jürgen Mittelstraß


Jürgen Mittelstraß
© privat
Jürgen Mittelstraß lehrte Philosophie an der Universität Konstanz mit den Schwerpunkten Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte, Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie und Kulturtheorie. Seit einigen Jahren setzt er seine Arbeit als Honorarprofessor an der Universität Salzburg fort. Bei Velbrück Wissenschaft erschienen: Die Kunst, die Liebe und Europa, Schöne neue Leonardo-Welt (beide 2017), Leonardo-Welten (2020) und Fröhliche Wissenschaft? (2021).

Pressestimmen


Was sind Wissenschaft, Bildung und Philosophie - oder was sollen sie sein? Auf welche Abwege sind sie durch interne Nachlässigkeiten und externe Zwänge geraten? Und wo sind ihre Grenzen? Diese Fragen stellt Jürgen Mittelstraß [...] nicht nur, der renommierte Autor beantwortet sie auch. Er stellt sich dabei leidenschaftlich und eloquent gegen den Zeitgeist der Oberflächlichkeit, Bürokratisierung und Wissenschaftsunfreiheit.
Rüdiger Vaas, der blaue reiter, Nr. 50.